Biosphäre

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Als Biosphäre bezeichnet man die Gesamtheit aller Bereiche unserer Erde, in denen Lebewesen existieren. Diesen Raum kann man sich wie einen dünnen Ring vorstellen, der den Planeten einhüllt. Dieser Ring reicht etwa 5 km unter die Erdoberfläche und etwa 60 km über die Erdoberfläche. In den äußersten Bereichen findet man nur mehr einfache Lebensformen wie etwa Bakterien. Bis heute ist kein anderer Himmelskörper bekannt, der ebenfalls eine Biosphäre hat. Es handelt sich also um ein ausgesprochen seltenes Phänomen, das nach eigenen komplexen Regeln funktioniert.

Das faszinierende an der irdischen Biosphäre ist, dass sie sich ständig verändert und trotzdem seit etwa 2 Milliarden Jahren funktioniert und stabil bleibt. Die lebende Natur ist ungeheuer produktiv und kommt dennoch seit jeher mit den vorhandenen Rohstoffen aus.

Ein Grundprinzip des Lebens ist der Austausch von Stoffen und von Energie (essen, trinken, atmen, assimilieren, kommunizieren). Alle Lebewesen stehen zueinander und zu ihrer Umwelt in Wechselwirkung. Um dieses komplexe System aufrechtzuerhalten ist eine gut funktionierende Selbststeuerung notwendig. Nur so können Ökosysteme im Gleichgewicht gehalten werden.

Von der Wirtschaftsweise der Biosphäre können wir viel für ein nachhaltiges Wirtschaften lernen.

Biosphärische Grundregeln

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