Empörung in Europa (Hintergründe)

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Diskussionspräsentation des Buches Empörung in Europa – Wege aus der Krise - Hintergründe

Der Autor Heinrich Wohlmeyer will drei ‚Stacheln‘ bewusst machen:

  • Die ungelöste Schuldenkrise, die jeden zunehmend belasten wird
  • Die Arbeitslosigkeit, die zunehmend alle, - vor allem die Jugend betreffen wird
  • Eine Jugend die keine Zukunft sieht, verwahrlost und den bisherigen Gesellschaftsvertrag aufzukündigen droht

Warum?

1) Die drückendsten gesellschaftlichen Probleme sind derzeit die Schuldenkrise, die steigende Arbeitslosigkeit und die Zukunftslosigkeit der Jugend. Wie wollen Sie aus diesem Teufelskreis herauskommen? Hier müsste ich auf die Ausführungen im Buch verweisen („Dazu habe ich ja dieses ‚Aufstand-Ausweg-Buch‘ geschrieben.“), und der Moderator müsste ankündigen, dass wir dies im Rahmen der kommenden Fragen behandeln werden.

2) Wir taumeln von einem Einsparungsprogramm zum anderen. Verkehrsinfrastrukturen, die unsere Vorfahren geschaffen haben, werden stillgelegt, abgerissen oder den ohnehin überlasteten Gemeinden in die Hand gedrückt, das Postservice wird eingeschränkt und die Sendungen sind bald nicht mehr leistbar, das Gesundheitswesen ist nicht mehr finanzierbar, Eigenbehalte für Brillen von alten Menschen sind überfordernd, Operationen für alte Leute in Diskussion etc..

Gibt es eine realistische Möglichkeit zur auch einnahmenseitigen Sanierung der Budgets?

3) Sie plädieren u. a. intensiv für die Regionalisierung der Wirtschaft, aber alles läuft doch in Richtung Zentralisierung und Großstädte.

Wie wollen sie dem gegensteuern?

4) Sie machen Vorschläge für die Reform der Finanzordnung – regional, national, supranational (EU) und international (Weltwährungsabkommen).

Wie sollen wir diesbezüglich national Einigung finden und als kleines Land international etwas erreichen?

5) Sie kritisieren die gegenwärtige Welthandelsordnung und fordern insbesondere die Beachtung des Bestimmungslandprinzips und Kaufkraftparität der Wechselkurse, weil wir sonst die meisten Industriezweige und Dienstleistungen verlieren werden.

Wie wollen Sie dies durchsetzen?

6) Die Automatisierung bei der Produktion und den Dienstleistungen macht immer mehr Leute arbeitslos. Dazu kommen noch die Unternehmenszusammenbrüche aufgrund der Wirtschaftskrise. Wie wollen Sie im Angesicht dieser Tatsachen insbesondere den jungen Bürgern und Bürgerinnen Hoffnung geben?

7) Was bringt und das Ganze regional und was kann jeder einzeln und in Gemeinschaft tun?

8) Welche Chancen geben sie dabei in der Zukunft dem Genossenschaftswesen?

9) Sie kritisieren auch die neueren Bildungsvorhaben – insbesondere die PISA-Vorgaben und -Tests. Was sind die Hauptpunkte Ihrer Kritik und die wesentlichen Vorschläge für eine zukunftsorientierte Bildung?

10) Was ist ihre zentrale Empfehlung, die Sie den Diskutanten und Zuhörern mitgeben wollen?

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