Integrativer Tourismus

Aus NachhaltigkeitsWiki

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vgl. Sanfter Tourismus

Sterzkochen Holzknechthütte Hausstein
Garten der Fuchsien Vroni

In der Vergangenheit wurde aus Gründen des Umweltschutzes oft ein "Sanfter Tourismus" empfohlen. Auf den Punkt gebracht meint dies "weniger vom Gleichen". Unter nachhaltigen Aspekten betrachtet, ist jedoch auch die Wirtschaftlichkeit des Tourismus ein wichtiger Pfeiler. Diese Säule der Nachhaltigkeit ist beim Sanften Tourismus meist schwach oder nicht ausgeprägt.

Integrativer Tourismus vereint die drei Säulen der Nachhaltigkeit. Vorhandene Infrastruktur, kulturelle und natürliche Ressourcen werden touristisch nutzbar gemacht und in Wert gesetzt. Ein wichtiges Ziel dabei ist es, bestehende Einrichtungen ohne großartigen Umbau zu nutzen und nicht künstliche Erlebniswelten mit zweifelhafter Wirtschaftlichkeit in "die Landschaft" zu setzen. Durch den geringen Investitionsaufwand wird eine all zu große Abhängigkeit vom Tourismus vermieden und trotzdem kann den Gästen ein abwechslungsreiches Programm angeboten werden.

Integrativer Tourismus nimmt sowohl auf den Naturraum und die Kultur der "Bereisten" Rücksicht, als auch auf die Bedürfnisse der Reisenden und auf wirtschaftliche Notwendigkeiten. Das Geheimnis liegt darin, zu erkennen, dass vieles was der Bevölkerung vor Ort ganz selbstverständlich erscheint, durch die richtige Aufbereitung ein Ausflugsmagnet sein kann.

Nachhaltige Kriterien

Alle Angebote zum Ökotourismus sollten folgende Kriterien erfüllen:

  • Umwelt verträglich
  • Sozial verträglich
  • Wirtschaftlich verträglich (d.h. Öko sozial ausgerichtet)
  • Kultur verträglich
  • mit Verantwortungsbewusstsein
  • mit Naturbezogenheit
  • brauchen Nachhaltige Entwicklungsperspektive
  • Mitbestimmungsrecht der Bevölkerung (Partizipation)
  • Regionalentwicklung orientiert - zukunfts orientiert
  • Eventuell einen Beitrag zur Finanzierung von nh Projekten ermöglichen

/ref. Leudold/

Nachhaltige Ziele

Ziel unseres integrativen Tourismus ist es, das Dirndltal mit seiner Natur, seinen Bräuchen, seiner Landwirtschaft und seinem Gewerbetraditionen, dem Gast als Gesamtobjekt zugänglich und erlebbar zu machen. Erste Schritte wurden in der Vergangenheit begonnen und erfolgreich umgesetzt.

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